Industriefotografie und Werksreportagen in laufenden Anlagen — unter Tage, auf Windenergieanlagen, im Containerterminal.
Alle Projekte ansehen →Industriefotografie hat ein Grundproblem: Anlagen sind groß, Hallen sind dunkel, und der Betrieb wartet nicht. Wer nur Technik abbildet, bekommt Katalogbilder. Interessant wird es dort, wo Maschine und Mensch zusammenkommen — beim Servicetechniker im Bergwerk, beim Schweißer am Monopile, beim Klärtechniker in der Anlage. Seit über 15 Jahren fotografiere ich für produzierende Unternehmen in Bremen und bundesweit: Werksreportagen, Maschinen- und Prozessbilder, Mitarbeiterfotografie unter realen Bedingungen.
Ich kenne die Kaffeebecher mit „Bin ich ölig? Bin ich fröhlich." — das ist kein Werbegag. Das ist echte Unternehmenskultur.
Gute Industriefotografie zeigt nicht, wie beeindruckend die Anlage ist. Sie zeigt, was die Menschen darin können.
Rohe Größe und handwerkliche Präzision — im selben Raum, zur gleichen Zeit. Das ist die Geschichte hinter dem Bild.
Industriefotografie bedeutet, unter Bedingungen zu arbeiten, die man sich nicht aussuchen kann: gemischtes Hallenlicht, enge Zugänge, Maschinen in Bewegung, Sicherheitsauflagen. Wer damit umgehen kann, braucht die Produktion nicht anzuhalten. Ich fotografiere überwiegend mit vorhandenem Licht, weil das die Atmosphäre einer Anlage erhält — ein Werk sieht nun einmal nicht aus wie ein Studio, und genau das ist die Aussage.
Aus über 15 Jahren Arbeit für produzierende Unternehmen ist Routine geworden, was viele Produktionen kompliziert macht: Sicherheitsbriefings, persönliche Schutzausrüstung, Zutrittsanmeldungen, Arbeiten in Ex-Zonen und auf Höhe. Kunden wie HANSA-FLEX, EUROGATE, Steelwind Nordenham, hanseWasser und swb begleite ich teils seit vielen Jahren.
Eine vollständige Reportage liefert vier Bildebenen, die sich in der späteren Verwendung ergänzen: Übersichten, die Dimension und Standort zeigen; Prozessbilder, die verständlich machen, was tatsächlich passiert; Detailaufnahmen von Bauteilen, Werkzeugen und Materialien; und Menschen bei der Arbeit — der Teil, der später am häufigsten gebraucht wird. Auf Wunsch kommen Luftaufnahmen des Werksgeländes dazu.
Aus einer Werksreportage entsteht Material für mehrere Kanäle gleichzeitig: Unternehmenswebsite und Imagebroschüre, Geschäftsbericht, Karriereseite und Stellenanzeigen, Messeauftritte, Fachpresse und Investorenkommunikation. Deshalb wird schon beim Briefing geklärt, welche Formate und Bildaussagen gebraucht werden — das entscheidet über Bildaufbau und Schnittreserve.
Honorar, Postproduktion, Nutzungsrechte und Nebenkosten werden einzeln ausgewiesen — prüfbar und vergleichbar. Eine erste Einschätzung ohne Formular gibt der Preisfinder auf der Startseite.
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Industriefotografie wird nach Tagessatz kalkuliert. Honorar, Postproduktion, Nutzungsrechte und Nebenkosten werden einzeln ausgewiesen, damit das Angebot prüfbar bleibt. Eine erste Einschätzung liefert der Preisfinder, ein verbindliches Angebot folgt nach einem kurzen Briefing-Gespräch.
Nein. Fotografiert wird im laufenden Betrieb, mit so wenig Aufbau wie möglich. Sicherheitsbriefings, persönliche Schutzausrüstung und enge Zeitfenster sind Routine — auch in Ex-Zonen und aktiven Anlagen. Abläufe, Ansprechpartner und die zu zeigenden Prozesse werden vorab geklärt.
Ein Standort mit wenigen Motiven ist in einem halben Tag machbar. Für eine vollständige Werksreportage mit Übersichten, Prozessdetails und Mitarbeitersituationen ist ein ganzer Drehtag realistisch. Mehrere Standorte werden als mehrtägige Produktion geplant.
Meist wird mit vorhandenem Hallenlicht gearbeitet, weil das die Atmosphäre erhält und den Betrieb am wenigsten stört. Wo es nötig ist — bei Portraits oder sehr dunklen Bereichen — kommt mobiles Licht zum Einsatz, das schnell auf- und abgebaut ist.
Ja, bundesweit und international. Für HANSA-FLEX entstanden Aufnahmen unter anderem 700 Meter unter Tage in einem Kalibergwerk. Basis ist Bremen, Reisekosten werden transparent kalkuliert.
Art, Umfang und Dauer der Nutzungsrechte werden im Angebot definiert — je nach Bedarf für Website, Print, Recruiting oder zeitlich unbegrenzte Unternehmenskommunikation. Keine versteckten Nachlizenzierungen.
Ja. Drohnenflüge erfolgen im Rahmen der EU-Drohnenverordnung, mit EU-Kompetenznachweis A1/A3 und Drohnenhaftpflichtversicherung. Voraussetzung sind geeignete Wetterbedingungen und gegebenenfalls Aufstiegsgenehmigungen.