Fotografie in Laboren, Instituten und an Forschungsanlagen — Bilder, die Laien verstehen und Fachleute unterschreiben können.
Alle Projekte ansehen →Forschung zu fotografieren hat eine eigene Schwierigkeit: Das Entscheidende ist meistens unsichtbar. Es passiert in einer Probe, in einer Rechnung, in 4,7 Sekunden freiem Fall. Wer nur Geräte abbildet, bekommt Katalogbilder — wer die Forschenden weglässt, verliert die Geschichte. Als studierter Journalist arbeite ich mich vor jedem Termin in das Thema ein. Das Ergebnis sind Bilder, die in einer Pressemitteilung funktionieren, ohne dass das Institut sich fremdschämt.
Ein Experiment fällt 4,7 Sekunden. Die Vorbereitung dauert Wochen. Beides muss ins Bild.
Forschung wird von Menschen gemacht, nicht von Instituten. Ein Portrait am eigenen Arbeitsplatz erzählt mehr als jede Pressemitteilung.
Die häufigste Bitte von Forschenden: „Bitte nichts, was falsch aussieht." Das ist auch mein Anspruch.
Bremen ist als Forschungsstandort ungewöhnlich dicht: Universität und Hochschule, das ZARM mit seinem Fallturm, Institute für Meeres-, Polar- und Materialforschung, dazu Raumfahrt- und Technologieunternehmen. Kurze Wege sind hier ein praktischer Vorteil — ein Termin lässt sich kurzfristig verschieben, wenn ein Versuch nicht läuft, und genau das kommt in der Forschung ständig vor. Gearbeitet wird für Institute, Hochschulen, Verwertungsgesellschaften und wissenschaftsnahe Unternehmen, unter anderem für die Hochschule Bremen, InnoWi und die Wirtschaftsförderung Bremen.
Wissenschaftskommunikation hat ein bekanntes Spannungsfeld: Was verständlich ist, gilt schnell als verkürzt; was fachlich sauber ist, versteht außerhalb des Instituts niemand. Als studierter Journalist kenne ich beide Seiten dieser Anforderung. Vor dem Termin folgt eine Einarbeitung ins Thema, im Termin werden die Zusammenhänge erfragt, danach werden Bildunterschriften mit den Forschenden abgestimmt. Das Ziel ist ein Bild, das eine Redaktion druckt und die Arbeitsgruppe trotzdem korrekt findet.
Labore sind keine Studios: Es gibt Hygienevorgaben, Zutrittsregelungen, empfindliche Geräte und Versuche, die sich nicht anhalten lassen. Schutzkleidung, Laborordnung und Sicherheitsunterweisung sind Routine, nicht Verhandlungssache. Fotografiert wird überwiegend mit vorhandenem Licht und kleinem Aufbau — das hält den Betrieb frei und erhält die tatsächliche Atmosphäre eines Arbeitsplatzes. Wo ein Versuch nicht gestört werden darf, entstehen die Aufnahmen davor, danach oder an einem vergleichbaren Aufbau, immer in Absprache mit der Arbeitsgruppe.
Eine vollständige Bildstrecke deckt vier Ebenen ab, die sich später unterschiedlich verwenden lassen: Übersichten von Anlage, Labor oder Gebäude; Prozessbilder, die zeigen, wie tatsächlich gearbeitet wird; Detailaufnahmen von Proben, Instrumenten und Aufbauten; und Portraits der Forschenden am eigenen Arbeitsplatz — der Teil, der erfahrungsgemäß am häufigsten nachgefragt wird, weil Redaktionen ein Gesicht zur Geschichte brauchen.
Aus einem Termin entsteht Material für sehr verschiedene Zwecke: Pressemitteilungen und Pressestellen-Verteiler, Jahres- und Forschungsberichte, Drittmittelanträge und Projektdokumentation, Institutswebsites, Nachwuchsgewinnung und Tage der offenen Tür, dazu Beiträge in Fach- und Publikumsmedien. Weil sich der Verwendungszweck auf Bildaufbau und Schnittreserve auswirkt, wird er im Briefing geklärt. Auf Wunsch entstehen parallel 360°-Aufnahmen für virtuelle Laborrundgänge.
Honorar, Bildbearbeitung, Nutzungsrechte und Nebenkosten werden einzeln ausgewiesen — das erleichtert die interne Freigabe und die Abrechnung über Projektmittel. Für Einrichtungen mit mehreren Arbeitsgruppen lohnt es sich, Termine zu bündeln. Eine erste Einschätzung ohne Formular gibt der Preisfinder auf der Startseite.
Industriefotografie · Corporate Fotografie · Recruiting & Employer Branding · Geschäftsbericht Fotografie
Abgerechnet wird nach Tagessatz, wobei Honorar, Bildbearbeitung, Nutzungsrechte und Nebenkosten einzeln ausgewiesen werden — das erleichtert die Verwendung in Drittmittelanträgen und die interne Freigabe. Für Hochschulen und öffentlich finanzierte Einrichtungen lassen sich Termine bündeln, um die Kosten pro Motiv zu senken. Eine erste Einschätzung gibt der Preisfinder.
Nein. Gearbeitet wird mit minimalem Aufbau und nach den Vorgaben der jeweiligen Laborordnung — Schutzkleidung, Hygieneregeln und Zutrittsbeschränkungen werden vorab geklärt und eingehalten. Laufende Versuche geben den Takt vor, nicht die Kamera.
Ja. Empfindliche Proben, lichtsensible Versuche oder sterile Bereiche werden im Vorgespräch benannt, danach richtet sich die Bildplanung. Wo direktes Fotografieren nicht möglich ist, entstehen Aufnahmen davor, danach oder an vergleichbaren Aufbauten — abgestimmt mit den Forschenden.
Das ist der Kern der Arbeit. Als studierter Journalist arbeite ich mich vor dem Termin in das Thema ein und stimme Bildunterschriften mit den Forschenden ab. Ziel ist ein Bild, das für Laien verständlich ist und dem die Fachleute trotzdem zustimmen können.
Ja, bundesweit und international. Basis ist Bremen mit kurzen Wegen zu den Instituten der Universität, der Hochschule Bremen, dem ZARM und den Einrichtungen in Bremerhaven. Reisekosten werden transparent kalkuliert.
Umfang und Dauer der Nutzungsrechte werden im Angebot festgelegt. Für Hochschulen und Institute ist meist eine zeitlich unbegrenzte Nutzung in Wissenschaftskommunikation, Jahresberichten, Anträgen und Pressearbeit sinnvoll — inklusive Weitergabe an Presseredaktionen.
Ja. Neben Fotografie sind dokumentarische Filme und 360°-Aufnahmen möglich, etwa für virtuelle Laborrundgänge, Tage der offenen Tür oder Nachwuchsgewinnung. Beides lässt sich mit einem Fototermin kombinieren.